M. Tilkov

September 2013



„Das erste Wahrnehmen ist immer das visuelle Wahrnehmen.



Ich sehe etwas, eine Situation, einen Menschen, ein Tier …. unmittelbar dazu nehme ich das “Dazwischen” wahr, eine Anmutung, Aura … etwas, was den Anblick für mich vervollständigt, das Innere und das Äussere. Diese Ebenen zusammenzubringen, die psychische Präsenz von Etwas in bildender Kunst darzustellen, das ist mein malerischer Ansatz. Technische Fertigkeit ist hier nur die Basis, das geschichtete Arbeiten mit Acryl oder Öl und Tempera erst ermöglicht mir so zu malen, dass dieses “nicht in Worte zu fassende” sichtbar wird.



Also sehe ich zuerst, nehme wahr … und dann fühle ich ….. und beides versuche ich auf die Leinwand zu bannen, ein Einfrieren einer Situation, ein kurzes Innehalten.“



(Melanie Tilkov)